Donnerstag, 22. Januar 2009

Mindestlöhne und feststehende Abgeordnetenbezüge....Was ist der Unterschied?

Gehälter: Weg frei für Mindestlohn in weiteren Branchen 22. Januar 2009, 12:55 Uhr - www.welt.de
Der Bundestag hat Mindestlohn-Regelungen für sechs weitere Branchen zugestimmt. Lohnuntergrenzen sollen künftig auch im Wach- und Sicherheitsgewerbe, in der Altenpflege, in der Weiterbildung sowie für Abfallentsorger, Textilreiniger und Bergbau-Spezialarbeiter gelten. Dem Gewerkschaftsbund reicht das nicht aus.
Nachdem etliche Abgeordnete gegen die "Mindestlohn-Regelungen" Sturm gelaufen sind, frage ich mich, was jene Abgeordneten eigentlich gegen diese Regelungen haben. Ihr Argument: "Das schadet der Wirtschaft"....erscheint mir nicht plausibel.....

Denn so frage ich mich, warum jene Abgeordneten gerne ihre eigene Diäten "wirtschaftsschädlich" festsetzen, warum 16 Bundesländer ihre eigenen "Landesregierungen" mitsamt der damit verbundenen zusätzlichen Verwaltungskosten "wirtschaftsschädlich" betreiben, warum Herr Zumwinkel als Postchef so enorm viel Geld hat, dass er eine Liechtenstein-Stiftung in Milllionenhöhe betreiben kann.....warum......warum....warum...

Wahrscheinlich ist es nur ein Fehler der Politik, den Geringverdienern klarzumachen, dass sie doch ihren Beitrag zur Wirtschaft leisten und ihren niedrigen Lebensstandard noch niedriger werden lassen.....zum Wohle der Allgemeinheit.......dem Vorbild der Politiker folgend.....

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